Ich bin Arya Petzold.

Gründerin der Traumafamilienpraxis in Leipzig, selber Mama, Pädagogin, Traumafachberaterin, Traumafachdozentin nach (SPIM30) und Entwicklerin der Handlungsorientierten Familienarbeit (HFA), einem praktischem Konzept zur Anwendung in der pädagogischen Eltern-und Kinderarbeit und Traumafachberatung.

Seit über zehn Jahren begleite ich Kinder, Eltern und ganze Familiensysteme. Seit 2021 habe ich mich auf Menschen mit schwierigen und belastenden Lebenserfahrungen spezialisiert.

Mir ist bekannt, wie komplex Lebenswege sein können – mit Brüchen, Belastungen, guten Phasen, schwierigen Phasen. In meiner Praxis geht es nicht darum, jemandem vorzuschreiben, wie Familie „richtig“ funktioniert. Es geht darum, zu verstehen, was wirkt, was fehlt, was stärkt – und wie Menschen wieder mündig entscheiden können, wie ihr Alltag aussehen soll.

Die HFA ist ein zentraler Teil meiner Arbeit: Sie zeigt Beziehung, Muster und Ressourcen über Handlung, Spiel, Symbolik und Interaktion. Nicht über Fragebögen, nicht über Bewertungen. Sie macht sichtbar, was im Familiensystem passiert – und eröffnet Wege, die zu den Menschen passen.

Ich arbeite klar, strukturiert und alltagsbezogen. Dazu nutze ich SPIM30‑Methoden, systemische und tiefenpsychologische Elemente, Musik, Spiel, kreative Objekte und verständliche Sprache. Durch das Übersetzen von Fachbegriffen, Nutzen von Eselsbrücken und Wiederholung, arbeite ich so transparent, wie möglich, damit alle Klienten nachvollziehen können, was wir tun – und warum.

Veränderung entsteht nicht durch Anweisungen, sondern durch Verstehen, Erleben und eigene Entscheidungen.

Neben meiner Praxistätigkeit bin ich zweite Vorsitzende des Psychotraumazentrums Leipzig e.V., schon seit 2022, engagiere mich dort ehrenamtlich.

Ich kann viel, aber nicht alles. Manche Themen passen gut zu mir, andere brauchen eine andere Fachperson. Das offen zu kommunizieren gehört für mich zu guter Arbeit.

Was ich aber immer kann: lernen, wachsen, mich fortbilden, mein Handwerk verfeinern. Ich finde, Qualität ist ein lebendiger Prozess. Ich bilde mich regelmäßig weiter, lasse mich inspirieren, hinterfrage mich, erweitere mein Wissen und bleibe neugierig. Versprochen.

  • Abschluss staatlich geprüfte Sozialassistentin, 2016
  • Abschluss staatlich anerkannte Erzieherin, 2019
  • Methodik I: „Akutes und komplexes Trauma„, 2021
  • Methodik II: „Dialogtraining und Interaktion„, 2022
  • Methodik III: „Stabilisierungstraining und Reorientierung„, 2022
  • Methodik IV: „Täterbindung/ Täterintrojekte/ Täterübertragungen„, 2022
  • Methodik V: „Traumaexposition, Screen, LMDR, FBM„, 2024
  • Methodik VI: „Traumaexposition, Fokussierte Szenenarbeit„, 2023
  • Methodik VII: Anteilearbeit mit Ringesettings,…„, 2023
  • Methodik VIII: „Arbeit mit DIS-Patienten“ (Dissoziative Identitätsstörung), 2023
  • Methodik IX: „Psychosoziale Integration in Beruf und Familie„, 2023
  • Ehrenamtliche Arbeit als Traumafachberaterin für das Psychotraumazentrum Leipzig e.V., 2024
  • Wiederwahl zur 2. Vorstandsvorsitzenden des Psychotraumazentrum Leipzig e.V., 2024
  • Teilnahme am Trauma-Intituts-Tag Leipzig: „Vorträge der Absolventen“, 2024
  • Teilnahme am Trauma-Intituts-Tag Leipzig: „Workshop mit Dr. Heide Rogers“, 2024
  • in Ausbildung zur SPIM30-Gruppenleiterin für Komplextraumatisierte, seit 2024
  • Teilnahme und Präsentation eines Falles bei Tagung der „Gesellschaft für Psychohistorie und politische Psychologie e.V. (GPPP)“, 2025
  • Erfolgreich absolvierte Fachprüfung am Trauma Institut Leipzig unter Leitung von Dr. Ralf Vogt und DP Irina Vogt.
    • Abschluss: Geprüfte „Traumafachdozentin“
    • sowie geprüfte „Traumafachberaterin/-pädagogin“, 2025
  • Teilnahme Trauma-Institus-Tag Leipzig: Workshop der englischen Kinderpsychotraumatheraperutin Ph. D. Renée Potgieter Marks zum Thema „Muddles / Durcheinander – Behandlung von Dissoziation und Trauma bei Kindern und Jugendlichen“ in englischer Sprache, 2025
  • Zu hören im Podcast „Mama gründet – ob Babybauch oder Elternzeit / Existenzgründung“ von Hebamme und Unternehmerin Rim Bitzer-Melhem, 2025
  • Wiederwahl zur 2. Vorstandsvorsitzenden des Psychotraumazentrum Leipzig e.V., 2026
  • Teilnahme bei Jahrestagung der Gesellschaft für Psychohistorie und politische Psychologie e.V. (GPPP) zum Thema: „Kriege verstehen – und was man gegen sie tun kann“, 2026