Familien sind für mich mehr als ein soziales Gefüge – sie sind Orte von Heilung, Wachstum und tiefer Verbundenheit. Als Mutter, Erzieherin und Traumafachdozentin und geprüfte Traumapädagogin weiß ich aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd Lebensphasen sein können und wie wichtig es ist, in solchen Zeiten Unterstützung zu finden.

Mein Anliegen ist es, Familien zu stärken und sie dabei zu unterstützen, ihre eigenen Ressourcen wiederzuentdecken – damit Sie Ihren Alltag mit mehr Leichtigkeit und Vertrauen gestalten können.

Meine Arbeit als Traumapädagogin basiert auf meinem Grundsatz:

 Familie ist das Emotionalste auf der Welt.

In der Familie wird der Grundstein dafür gelegt, was ein Kind sieht, lernt und erlebt – entscheidend geprägt durch die Erfahrungen mit den Eltern und weiteren Menschen, mit denen sehr früh viel Zeit verbracht wird. Gleichzeitig liegt hier nicht selten der Ursprung (früh-) kindlicher negativer Prägung, Erfahrung von Elend, Gewalt und Destruktivität bis hin zu vorgeburtlicher Traumatisierungen. Diese Erfahrungen tief in unserer Zivilisation verankert und die Arbeit daran ist eine recht neue Entwicklung. Kinderrechte und wissenschaftliche und gesamtgesellschaftlich anerkannte Erkenntnisse darüber, dass Gewalt Gewalt erzeugt und sich über Generationen weiterträgt, sind historisch betrachtet noch sehr junge Errungenschaften.

Ich bin überzeugt, dass jedes Kind seinen Eltern eine einzigartige Chance bietet, als Mensch zu wachsen.

Ich kann Ihnen dabei helfen, Ihre Familie zu einem Ort von Heilung und Wachstum für jedes Familienmitglied werden zu lassen.

Um dies möglich zu machen, lege ich Wert auf umfangreiche und jahrelange Selbsterfahrung in Therapiestunden, Selbsthilfegruppen und Lerngruppen, sowie konsequente Fort- und Weiterbildung in verschiedensten Bereichen, die meine Arbeit bereichern können.

  • Emotionale Stabilisierung des Einzelnen
  • Aussprechen dürfen belastender Ereignisse in einem sicheren Raum
  • Förderung des Verständnisses für körperliche und psychische Prozesse (Soma-Psyche-Wechselwirkung)
  • Entwicklung konstruktiver Lösungsansätze
  • mentales Training und gezieltes „Neuanlegen“ von Pfaden im Gehirn
  • Stärkung der Selbstkompetenz im Umgang mit Herausforderungen
  • Prävention chronischer Beschwerden und transgenerationaler Weitergabe von Gewalt
  • Arbeit mit inneren Anteilen oder Innenpersonen
  • Ihre Familie zu begleiten und zu beraten, um ein Ort von Heilung und Wachstum zu werden

Jede Anfrage ist anders. Jeder Fall ist anders. Es ist unrealistisch und es wäre unseriös zu behaupten, dass ich jeder Anfrage gerecht werden kann, denn das ist schlicht falsch. Was ich jedoch kann, ist methodisch breit aufgestellt zu sein, um Ihnen weiterzuhelfen. Welche Methoden zum Einsatz kommen und welche nicht, das entscheiden wir gemeinsam. Ein „Muss“ gibt es, abseits der Anamnese, nicht.

  • Familienpädagogik
    • Familien stehen oft unter großem Druck. Ich unterstütze dabei, den Alltag zu strukturieren, Rollen zu klären, Konflikte zu entschärfen und Bindung zu stärken. Ziel ist ein Familienleben, das sich wieder tragfähig und sicher anfühlt.
  • Elternberatung
    • Eltern brauchen manchmal einen Ort, an dem sie entlastet werden, Fragen stellen können und Unterstützung bekommen. Ich helfe bei Erziehungsfragen, starken Gefühlen, Überforderung, Unsicherheiten und schwierigen Familiensituationen.
  • SPIM‑30 – Somatisch‑Psychologisches Interaktives Modell
    • SPIM‑30 ist ein Beratungsmodell für komplex traumatisierte Menschen. Es verbindet Körperwahrnehmung, Arbeit mit Symbolsprache und soziale Beziehung über Materialien wie Matten, Seile, Kissen oder Stofftiere.
      • SPIM‑30 umfasst u. a.:
      • Stabilisierung
      • Kontaktsettings
      • Vertrauenssettings (Seil, Kontaktstäbe, Matten)
      • Nachnährung über Materialien
      • symbolische Arbeit mit beseelbaren Objekten
      • Arbeit mit Innenanteilen
      • Affektregulation (Wutsack, Klotzschieben)
      • SPIM‑30 ist Beratung, keine Therapie.
  • Krisenklärung (keine Notfallversorgung)
    • In akuten Belastungssituationen helfe ich beim Sortieren, Einschätzen und Strukturieren. Gemeinsam entwickeln wir einen Sicherheitsplan. Bei akuter Gefahr erfolgt eine Weiterleitung an geeignete Stellen.
  • Psychoedukation
    • Ich vermittle verständliches Wissen über Trauma, Stress, Bindung, Entwicklung und Familiendynamiken. Das hilft, Verhalten besser zu verstehen und neue Wege zu finden. Wissenschaftlich fundiert und am Puls der Zeit.
  • Ressourcenarbeit
    • Wir machen sichtbar, was Kraft gibt – Fähigkeiten, Stärken, Beziehungen, Kommunikation. Ressourcenarbeit stärkt Selbstwirksamkeit und innere Stabilität.
  • HFA – Handlungsbasierte Familienanamnese
    • Die HFA ist eine von mir entwickelte kindgerechte, handlungsorientierte Familienanamnese. Sie zeigt Familiendynamiken, Belastungen und Ressourcen auf und bildet die Grundlage für die weitere Arbeit. Sie ist pädagogisch – keine medizinische Diagnostik.
  • Zielerreichungskontrollen
    • Regelmäßig prüfen wir gemeinsam, ob die Beratung wirkt, welche Ziele erreicht wurden und was als Nächstes sinnvoll ist.
  • Abschiedsstunden
    • Ein geplanter Abschluss würdigt die Entwicklung, stärkt die Selbstwirksamkeit und hilft, die Beratung gut abzurunden.
  • Feierstunden (Weihnachten, Geburtstag, Übergänge)
    • Ritualisierte Stunden zu besonderen Anlässen stärken Bindung, Zugehörigkeit und Familienkultur. Sie helfen, positive Erinnerungen zu schaffen und Entwicklung zu würdigen.
  • Wichtiger Hinweise auch hier nochmal:
    • Meine Arbeit ist pädagogisch und psychosozial. Sie ersetzt keine Psychotherapie, keine Diagnostik und keine medizinische Behandlung. Bei akuter Selbst‑ oder Fremdgefährdung erfolgt eine Weiterleitung an geeignete Stellen.

Ich arbeite mit Menschen – und das bedeutet: Ich kann viel, aber nicht alles. Manche Themen passen wunderbar zu mir, andere brauchen vielleicht eine andere Fachperson. Das ist kein Makel, sondern liegt in der Natur der Sache. Gute Traumafachberatung anzubieten heißt für mich auch zu wissen, wann ich wirklich hilfreich sein kann und wann nicht.

Was ich aber immer kann: lernen, wachsen, mich fortbilden, mein Handwerk verfeinern. Ich finde, Qualität ist ein lebendiger Prozess. Ich bilde mich regelmäßig weiter, lasse mich inspirieren, hinterfrage mich, erweitere mein Wissen und bleibe neugierig. Versprochen.

  • Abschluss staatlich geprüfte Sozialassistentin, 2016
  • Abschluss staatlich anerkannte Erzieherin, 2019
  • Methodik I: „Akutes und komplexes Trauma„, 2021
  • Methodik II: „Dialogtraining und Interaktion„, 2022
  • Methodik III: „Stabilisierungstraining und Reorientierung„, 2022
  • Methodik IV: „Täterbindung/ Täterintrojekte/ Täterübertragungen„, 2022
  • Methodik V: „Traumaexposition, Screen, LMDR, FBM„, 2024
  • Methodik VI: „Traumaexposition, Fokussierte Szenenarbeit„, 2023
  • Methodik VII: Anteilearbeit mit Ringesettings,…„, 2023
  • Methodik VIII: „Arbeit mit DIS-Patienten“ (Dissoziative Identitätsstörung), 2023
  • Methodik IX: „Psychosoziale Integration in Beruf und Familie„, 2023
  • Ehrenamtliche Arbeit als Traumafachberaterin für das Psychotraumazentrum Leipzig e.V., 2024
  • Wiederwahl zur 2. Vorstandsvorsitzenden des Psychotraumazentrum Leipzig e.V., 2024
  • Teilnahme am Trauma-Intituts-Tag Leipzig: „Vorträge der Absolventen“, 2024
  • Teilnahme am Trauma-Intituts-Tag Leipzig: „Workshop mit Dr. Heide Rogers“, 2024
  • in Ausbildung zur SPIM30-Gruppenleiterin für Komplextraumatisierte, seit 2024
  • Teilnahme und Präsentation eines Falles bei Tagung der „Gesellschaft für Psychohistorie und politische Psychologie e.V. (GPPP)“, 2025
  • Erfolgreich absolvierte Fachprüfung am Trauma Institut Leipzig unter Leitung von Dr. Ralf Vogt und DP Irina Vogt.
    • Abschluss: Geprüfte „Traumafachdozentin“
    • sowie geprüfte „Traumafachberaterin/-pädagogin“ (abschließende Zertifizierung als „Traumafachberaterin/-pädagogin“ erfolgt nach Einreichung der ausstehenden Supervisionen nach der Elternzeit), 2025
  • Teilnahme Trauma-Institus-Tag Leipzig: Workshop der englischen Kinderpsychotraumatheraperutin Ph. D. Renée Potgieter Marks zum Thema „Muddles / Durcheinander – Behandlung von Dissoziation und Trauma bei Kindern und Jugendlichen“ in englischer Sprache, 2025
  • Zu hören im Podcast „Mama gründet – ob Babybauch oder Elternzeit / Existenzgründung“ von Hebamme und Unternehmerin Rim Bitzer-Melhem, 2025
  • Wiederwahl zur 2. Vorstandsvorsitzenden des Psychotraumazentrum Leipzig e.V., 2026
  • Teilnahme bei Jahrestagung der Gesellschaft für Psychohistorie und politische Psychologie e.V. (GPPP) zum Thema: „Kriege verstehen – und was man gegen sie tun kann“, 2026