Frau Petzold, warum beraten Sie in der TraumaFAMILIENpraxis eigentlich Tierschützer?

Noch ein Herzensthema: Tierschutz – Ein Leben ist ein Leben

Kinder und Familie sind seit jeher meine Herzensthemen. In den letzten Jahren hat sich jedoch auch der Tierschutz zu einem weiteren Thema entwickelt, das mir sehr am Herzen liegt. Einen entscheidenden Impuls gab mir das Buch „Mission Erde – Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen“ von Robert Marc Lehmann.

Es würde zu lange dauern, den gesamten Prozess zu beschreiben, doch eines ist mir heute klar: Ein Leben ist ein Leben, egal welche Spezies.

Tierschutz und Traumatisierung: Der Tierschutz ist ein weites Feld. Und genau wie bei der Trauma-Arbeit sind auch hier die Auswirkungen von Gewalt vielschichtig. Allein die Zeugenschaft – das Anwesend-Sein bei Gewalthandlungen, ob gegen Menschen oder Tiere – kann zutiefst traumatisierend sein. Mehrfach. Genau hier braucht es jemanden, der versteht, was solche Erlebnisse bedeuten, und der dabei hilft, das Gesehene, Gehörte, Geschehene und Erlebte zu verarbeiten. Wie immer der übliche Disclaimer: Ich biete keine Psychotherapie an. Ich diagnostiziere und behandle keine psychischen Krankheiten und Störungen. Aber gerade hier liegt die Chance des Tierschützers: Auch, und gerade ohne, Krankheitswert, können wir an den psycho-sozialen Folgen oder am Erhalt Ihrer mentalen Kraft und Resilienz arbeiten.

Vielleicht haben Sie in einem Schlachthof gearbeitet, sei es im Rahmen eines Pflichtpraktikums oder einer beruflichen Tätigkeit. Vielleicht haben Sie Missstände in der Massentierhaltung öffentlich machen wollen oder jahrelang in einem System gearbeitet, das Tiere ausbeutet, und konnten Ihre Stimme nicht erheben. Vielleicht haben Sie selbst von der Ausbeutung von Tieren profitiert und sich später bewusst dagegen entschieden.

Gemeinsam können wir uns diesen Gefühlen, Bildern und Erinnerungen widmen. Wir arbeiten daran, die Ursachen zu verstehen und daran, wie es anders werden kann – je nachdem, welches Ziel wir für unsere gemeinsame Arbeit festlegen.

Mit mir können Sie darüber reden Ganz gleich, warum Sie sich mit Bildern, Trauer, Ohnmacht, Wut, Scham- oder Schuldgefühlen konfrontiert sehen, die aus Ihrer Vergangenheit im Umgang mit Tieren stammen: Mit mir können Sie darüber sprechen.

Hinterlassen Sie mir eine Nachricht oder schreiben Sie mir per Mail – ich freue mich auf Sie!

Bild kreiert von Microsoft Co-Pilot